Zur Vorgeschichte:

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Im Jahr 1996 gründete sich der Verein „Förderverein für Kinder in Not – Rumänienhilfe e.V.“ um die Not vieler Kinder in Rumänien zu lindern. Doch wie kam es eigentlich dazu? Was haben wir – die Kinder und Jugendlichen, die Erzieherinnen und Erzieher, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – kurz gesagt, was hat die Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung mit Rumänien zu tun?

Wir wurden aus der Ruhe gebracht: Die Bilder von unterernährten, verwahrlosten, elternlosen und nach Nahrung bettelnden Kindern, die im Winter 1989/90 während der Revolution in Rumänien über die Fernsehschirme gingen, haben uns erschüttert. Unvorstellbar war selbst mit diesen Bildern die Not in den Kinderheimen in Rumänien. Für die großen und kleinen, die jungen und alten Stiftungsmenschen war schnell klar: Hier müssen wir versuchen, schnell zu helfen! Doch wie ist das möglich?

In Zusammenarbeit mit dem Caritasverband für das Bistum Essen konnte bereits im Frühjahr 1990 ein erster Transport mit Lebensmitteln, Medikamenten, Kinderkleidung und Schuhen in Richtung Rumänien starten.

Diese spontane Hilfe ist inzwischen gute Tradition, jährlich konnten viele LKW`s mit Hilfsgütern gepackt und nach Rumänien geschickt werden. Aus dieser Spontanaktion entwickelte sich eine kontinuierliche Hilfsaktion bis hin zur Gründung des Fördervereins.

Der Förderverein:

Mit der Gründung des Fördervereins für Kinder in Not – Rumänienhilfe e.V. am 3. September 1996 bekam die Hilfsaktion für die Straßenkinder in Rumänien auch einen juristischen Status und kann somit auch Kontinuität gewährleisten.

Zweck des Vereins ist es, die Not der Kinder in Rumänien lindern zu helfen. Das geschieht durch den Erwerb von Gebäuden, die Durchführung notwendiger Reparaturen und Modernisierungsmaßnahmen. Dafür steht der Verein mit Rat und Tat und finanzieller Unterstützung zur Verfügung. Auch für den Kauf von Lebensmitteln, für die Anschaffung von Spielgeräten, Mobiliar und Bekleidung werden Gelder bereitgestellt.

Begabte Kinder werden gefördert, bedürftige Kinder in jeder Beziehung unterstützt. Der „Förderverein für Kinder in Not -Rumänienhilfe e.V.“ ist eingetragen ins Vereinsregister beim Amtsgericht Essen-Steele. Das Finanzamt Essen-Ost hat ihn als gemeinnützig anerkannt.

Die Mittel:

Der Förderverein finanziert sich vor allem aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Einnahmen aus Benefizkonzerten.

Ohne Abzüge für Verwaltungs- oder sonstige Kosten werden die Gelder direkt und unmittelbar an die Partner in Rumänien überwiesen.

Aber nicht nur mit Geld kann den Kindern in Rumänien geholfen werden, sondern auch durch Sachspenden aller Art.

Viele Dinge des täglichen Lebens, die nicht mehr unbedingt notwendig sind oder auch bei den Altmaterialien landen, werden in Rumänien dringend gebraucht.

Die Kinder und Jugendlichen in den vom Förderverein unterstützten Kinderheimen, Tagesstätten etc. benötigen dringend Kleidung, Schulmaterial, aber auch Spielsachen und ähnliches.

Die Projekte

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In Peciu Nou entstand im Jahre 1991 auf Initiative des Caritasverbandes für das Bistum Essen das Caritas-Kinderhilfswerk Banat. So entstand in Peciu Nou (einem Dorf bei Temesvar) das Kinderheim St. Nikolaus. 4 Häuser, in denen 8 bis 10 Kinder gemeinsam mit einem rumänischen Ehepaar und einer Erzieherin leben, wurden gekauft, renoviert und eingerichtet.

Ende 1997 wurde in Ciacova/Banat ein 5.500 qm großes Grundstück mit einem aufstehenden Gebäude in verwahrlostem Zustand (ca. 350 qm Wohnfläche) erworben. Nach entsprechender Renovierung wurde dort am 24.06.2000 ein weiteres Kinderheim, in dem 16 Straßenkinder eine Heimat finden, eröffnet.

Inzwischen werden dort zusätzlich Tageskinder betreut. Die Betriebskosten für das Francesca Kinderheim tragen je zur Hälfte der Rumänienausschuss der ev. Kirchengemeinde Königssteele und der Förderverein. Ein Haus für Jugendliche ist z. Zt. im Bau.

Der Förderverein für Kinder in Not – Rumänienhilfe e.V. macht es möglich, regelmäßige Transporte nach Rumänien zu finanzieren, z. B. die Anschaffung eines eigenen Lkw, damit die Hilfsgüter noch schneller dahin gelangen können, wo sie gebraucht werden. Durch Spenden, Sammelaktionen, Benefizkonzerte usw. konnten bisher bereits über 260.000,00 € zur Linderung der Not der Kinder in Rumänien eingesetzt werden.

Die Partner

Zuverlässige Partner des „Fördervereins für Kinder in Not – Rumänienhilfe e.V.“ vor Ort garantieren die gewissenhafte Verwaltung und Verteilung der für Rumänien bestimmten Hilfen:

  • der Caritasverband des Bistums Temesvar
  • der Caritasverband in Ciacova
  • Pfarrer der römisch-katholischen und rumänisch-orthodoxen Kirche.

Regelmäßig fahren Mitglieder des Fördervereins – auf eigene Kosten – nach Rumänien, um sich von der Wirksamkeit der Hilfen durch den Förderverein zu überzeugen.

Der Caritasverband in Ciacova hat z.B. ein umfangreiches Hilfswerk u.a. mit einer Bäckerei, einer Kleiderstube, einer Schlachterei, einer Schreinerei und vielfältigen landwirtschaftlichen Betrieben aufgebaut. Er hat in seinen Tätigkeitsberichten eindrucksvoll dargestellt, wie viele Einzelpersonen und Organisationen helfen und gleichzeitig deutlich gemacht, wie viele Kinderheime, Krankenhäuser und weitere Einrichtungen mit Hunderten von Menschen erreicht werden.

Durch gemeinsame Anstrengung ist es möglich, diese Aufbauarbeit fortzuführen und dauerhaft abzusichern.

Ansprechpartner

Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung

Hans-Wilhelm Heidrich
Telefon 0201 / 56 30 20

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